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Wenn Ihr Herzschlag ins Stolpern gerät

Ein unglückliches Team: Herzrhythmusstörungen und Bluthochdruck

Die Expertenliste könnte kaum prestigeträchtiger sein: Die European Heart Rhythm Association (EHRA) und das Council für Bluthochdruck der European Society of Cardiology (ESC), unterstützt von der Heart Rhythm Society (HRS), der Asia-Pacific Heart Rhythm Society (APHRS) und der Sociedad Latinoamericana de Estimulación Cardíaca y Electrofisiología (SOLEACE) berichten im European Heart Journal1, dass Bluthochdruck als wichtigster und häufigster Risikofaktor für Tod und Behinderung weltweit bei den nicht-übertragbaren Krankheiten anerkannt ist. Die Gesellschaften konstatieren, dass Bluthochdruck zu Herzversagen, koronarer Herzkrankheit, Schlaganfall, peripherer Arterienerkrankung und chronischem Nierenversagen führen kann.

Herzrhythmusstörungen sind die Folge von unregelmäßigen elektrischen Impulsen, die den Herzschlag koordinieren. Wenn das Herz zu schnell, zu langsam oder unregelmäßig schlägt, kann sich das im besten Fall unangenehm anfühlen. Im schlimmsten Fall kann es lebensbedrohlich sein. Ein unregelmäßiger Herzschlag kann durch genetische Veranlagung, Stress, Alter, Schlafmangel, Erschöpfung oder ähnliche Faktoren verursacht werden.

Um herauszufinden, ob Sie unter Herzrhythmusstörungen leiden, ist der erste Schritt die Messung Ihres Herzschlags. Viele Blutdruckmessgeräte für den Hausgebrauch sind in der Lage, unregelmäßige Herzschläge zu erkennen. Wenn tatsächlich ein unregelmäßiger Herzschlag festgestellt wurde, sollten Sie dies durch den Besuch bei Ihrem Arzt abklären, ob es sich wirklich um eine Herzrhythmusstörung handelt. Denn Herzrhythmusstörungen oder andere Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems können bei der Blutdruckmessung zu fehlerhaften Messwerten führen oder die Genauigkeit der Messung verringern.

Wenn Herzrhythmusstörungen regelmäßig auftreten, können sie ein erstes Anzeichen für eine Durchblutungsstörung (Ischämie) oder eine Entzündung des Herzmuskels (Myokarditis) sein. Selbst gemessene Blutdruckwerte zu Hause sind kein Ersatz für eine ärztliche Untersuchung. Besprechen Sie Ihre Messwerte daher bitte mit Ihrem Arzt.


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1 Gregory Y H Lip et. al, Hypertension and cardiac arrhythmia, European Heart Journal, Volume 38, Issue 4, 21 January 2017, pp. 223–225.